Dein größtes Instrument zur Vermögensbildung ist dein Einkommen! Der beste Weg, die Kraft dein Einkommen zu nutzen, ist das monatliche Budget. Es ist das Budget aus dem alles andere entsteht. Wenn du Geld in eine Aktie stecken willst, machst du Platz für diese 100 oder 500 Euro im Monatsbudget.

Willst du aus den Schulden herauskommen dann liste all deine Schulden in deinem Ausgabenplan auf, nur dann bekommst du einen Plan wie du rauskommst.

Ein Budgetplan ist der erste richtige Schritt

Das Traurige ist, dass viele Leute das Budget als Leidig empfinden, wie eine Krankheit. Ein Budget bedeutet für sie keinen Spaß, Brot, Rüben und Wasser für jede Mahlzeit und maßgeschneiderte Zwangsjacken, statt Gucci und Prada. Was sie nicht begreifen, ist, dass ein Ausgabenplan/Haushaltsplan der schnellste Weg ist, um dorthin zu gelangen, wohin du willst, von der einfachen Kontrolle über dein Geld bis hin zum Schuldenerlass oder sogar der finanziellen Freiheit.

Viele Menschen machen keinen Haushaltsplan, weil sie Angst davor haben, was sie vorfinden werden oder sie sind einfach nur faul. Wenn du viel zu viel ausgegeben hast, dass du nun vor einem Schuldenberg stehst oder vom Lohnzettel zu Lohnzettel lebst, dann machst du was falsch! Aber nichts zu tun und vor allem so weiter zu machen, ist keine Lösung, da sind wir uns doch einig oder?

Das Ziel ist die Schwarze Null

Wie auch die Bundesregierung, ist es auch dein Ziel, die Schwarze Null zu treffen. Der Sinn eines Null-basierten Budgets besteht darin, die Einnahmen abzüglich der Ausgaben gleich Null zu setzen. Wenn du alle deine Ausgaben während des Monats deckst und noch 500 Euro übrig hast, bist du mit deinem Budget noch nicht fertig.

Du musst diesen 500 Euro sagen, wohin sie gehen sollen und was sie machen müssen. Wenn du das nicht tust, verlierst du die Chance, es in den Bereichen Schuldentilgung, Sparen für den Notfall, Investitionen, Urlaubsgeld, Abzahlung des Hauses oder wachsenden Wohlstand für dich arbeiten zu lassen. Du musst jeden Cent verwerten!

Trade Republic Erfahrung

Fünf Geldfresser

Und wie du wahrscheinlich gedacht hast, wenn du mehr ausgibst, als du im Monat verdienst, musst du anfangen, Dinge zu kürzen. Du musst nicht gleich den Dagobert Duck-Modus einschalten und das Toilettenpapier drei mal benutzen. Aber es gibt Gutscheine, verkaufe Dinge, die du nicht mehr brauchst und gehe nicht mehr auswärts essen. Hier sind einige allgemeine Bereiche, die dein Geld verschlingen:

  • Auswärts essen. Dein Kühlschrank hat Definitiv was leckeres auf Lager und es gibt nichts besseres als die gute alte Pfanne mit dem Resteessen der letzten Tage, anbraten, Schmand drauf fertig. Wenn du dich von Restaurants fernhältst, kannst du buchstäblich ein paar Euro pro Monat sparen.
  • Zahlungen für Autos. Wie im alten Beitrag erwähnt, ist ein großer Kostenfaktor das Auto! Hier spielt z.B die 1/10 Regel in deine Karten! Für 5.000 Euro kannst du dir ein gutes Auto kaufen (falls man eins braucht), mit dem du gut durch die Stadt kommst.
  • Lebensmittel. Das Abschneiden von Coupons bspw. bei REWE, Penny und Co., das Warten auf den Verkauf und der Kauf generischer Marken sind große Unterschiede in deinem Ausgabenplan. Muss es wirklich das 10-Lagige Klopapier sein mit Handgestickten Sternen drauf?
  • Nebenkosten. Schalte das Licht aus, wechsle auf Sparlampen um, Wasserhahn nicht ständig laufen lassen. Amüsieren Sie sich mit einem Buch statt mit Netflix. Das sind nur ein paar Möglichkeiten zum Sparen.
  • Klamotten. Wir brauchen nicht so oft neue Kleidung, wie wir glauben, dass wir sie brauchen. Statt das Achte T-Shirt zu kaufen, wasch doch einfach die anderen und benutz sie noch mal.

Wirexapp Erfahrungen

Es gibt viele möglichkeiten das eigene Budget zu optimieren, aber der Anfang macht erst die Aufstellung möglich. Viele besitzen auch Abonnements die Geld fressen. Bei einigen sind es teure Partys mit Alkohol. Weder das eine noch das andere wird dich im Leben weiterbringen. Aber dein Budget ist allgegenwertig.

7 Gedanken zu „Der Null-Budget-Plan! Was und warum dieser interessant ist.

  1. Einen Budget-Plan zu machen ist wirklich wichtig. Vor allem wenn man zum Beispiel so wie ich als Student von relativ wenig Geld lebt und noch Geld zum Investieren haben möchte.
    Gerade der Punkt kosten für das Auto wird häufig unterschätzt. Mein Auto ist letzten Monat kaputt gegangen (Zahnriemen gerissen). Ich habe das Auto weil ich im Moment nicht darauf angewiesen bin mit Semesterticket etc. verkauft und mir kein neues gekauft. Außerdem habe ich den Moment genutzt einmal rauszufinden wie viel Geld ich für das Auto bezahlt habe.
    Angeschafft habe ich es im November 2015 mit knapp unter 100.000km und 11 Jahre alt für ca. 3500€. Obwohl ich abgesehen von einer neuen Kupplung keine weiteren größeren Reparaturen brauchte habe ich mit Benzin und Versicherung insgesamt über 13.000€ für das Auto bezahlt in den knapp 5 Jahren.
    Wenn man nicht darauf angewiesen ist sollte man sich also wirklich überlegen ob man das braucht.

  2. […] Ich habe zwei Bankkonten. Zwei Girokonten, zwei Sparkonten und zwei Kreditkarten. Jetzt wo ich es schreibe, empfinde ich es als zu viel, aber in der Tat hat alles seine Richtigkeit und ich fühle mich sehr wohl dabei. Es gibt garantiert auch Menschen, die mehr Konten besitzen und dadurch ihr Budget besser kontrollieren. […]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.