wie investiere ich Geld wenn es Krieg gibt?
Lesedauer: 2 Minuten

Leider ist etwas passiert, was viele bis dato nicht für möglich gehalten haben. In Europa herrscht Krieg. Wie verhält sich jetzt ein Investor? In Kriegszeiten investieren ist ein komisches Gefühl welches ich alleine nicht lösen will. Deswegen würde ich gerne eine Blogparade starten und diesem Thema mehrere Meinungen geben.

Wie läuft die Blogparade „In Kriegszeiten investieren“

Als erstes würde ich gerne von reißerischen Überschriften, wie einige Bloggerkollegen schon getan haben, abraten. In solchen Zeiten auch noch nach Klickbaiting zu jagen ist meiner Meinung nach nicht OK und sollte so gut es geht vermieden werden.

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Das Thema der Blogparade lautet „Im Krieg investieren“. Dabei könnt ihr euch den Fragen widmen:

  • In Rüstungsindustrie investieren/ Gegenseite kaufe oder die Kriegstreiber Aktien verkaufen
  • Russland Aktien kaufen und die Preise nutzen oder verkaufen und meiden/ für wie lange?
  • Ethische Sicht in Krieg zu investieren, das Leid der anderen, für das eigene Vermögen ausnutzen?
  • Wie habt ihr euer Depot umgeschichtet?
  • Wie wird die Zukunft von Europa und damit der Unternehmen?

Das sind nur ein paar der brennenden Fragen, die mich interessieren. Wenn du ein Blogger bist, schreib doch gerne deine Sicht und deine Meinung dazu. Wenn du kein Blog hast, dann nutze einfach die Kommentarfunktion und sag uns deine Meinung zu diesem Thema.

Das Enddatum würde ich gerne noch offenlassen, da man nie weiß, was noch passiert und vor allem wie schlimm und damit alle Meinungen gehört werden können, bleibt es offen.

Meine Meinung zum Thema

Ich finde, es äußert schwierig, hier eine Linie zu ziehen. Deswegen entsteht auch dieser Post wie man in Kriegszeiten investieren.Meine Moral und meine ethische Sichtweise auf diesen Krieg ist verzerrt. Kein einziger Punkt, den Russland für die Invasion nennt, ist eines Krieges würdig. Die Drohung, mit Atomwaffen zu reagieren, ist genauso verkehrt, wenn nicht dumm. Deutschland befindet sich in mittelbarer Nähe zu diesem Schauplatz, das wir einfach wegsehen können.

Ich selber habe Gazprom Aktien schon seit 2014 besessen. Vor einer Woche habe ich diese jedoch verkauft. Da ich aber zu dem Zeitpunkt nie mit einem Krieg gerechnet habe, waren meine Gedanken eher seichter Natur. Ich dachte mir, jetzt gibt es Probleme, sie kläffen, die Preise stürzen ab und dann ist alles wieder gut. Teuer Verkaufen, günstig wieder einkaufen. Aber jetzt zurückkaufen fühlt sich an, als ob ich ebenfalls am Abzug einer Waffe sitze und diese Maschinerie noch mit unterstütze.

Sollte ich mit diesem Gedanken auch nicht jeden meiner ETFs angucken und schauen, ob es dort was Russisches gibt?

Andererseits gibt es noch die USA. Die sind nicht besser, wenn man Irak, Iran, Syrien und wo auch immer sie noch „Ordnung“ verbreitete sieht. Die Polizisten töten auf offenen Straßen Afroamerikaner und keiner sagt was und die Preise steigen. China geht ebenfalls nicht sonderlich zimperlich mit Andersdenkenden um, die nicht in das Raster des Regimes passen, von den Uiguren wollen wir nicht mal anfangen. Und doch ist China dank Investitionen am Aktienmarkt ziemlich stark.

Es gibt einen Spruch: Des eines Leid, ist des anderen freud. Aber sollten wir als Gesellschaft und Menschheit wirklich so denken?

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